• Termine

Lade Veranstaltungen

Predigt: „Niemand nähert sich Gott mit leeren Händen“

Gastredner:

…..

Im Jahre 1980 wurde im Stadtdekanatsrat ein ökumenischer Arbeitskreis ins Leben gerufen, der sich aus Mitgliedern und Vertretern der römisch-katholischen, evangelischen und griechisch-orthodoxen Kirchengemeinden des Stadtgebietes Neuss zusammensetzte. Nach einigen Jahren der mehr im Stillen stattfindenden Zusammenkünften überlegte man, mit jährlichen Gottesdiensten die Ökumene auch öffentlich sichtbar zu machen und damit die über 100-jährige Neusser ökumenische Tradition in neuer Gestalt aufleben zu lassen.

Für die Michaelsvesper stieß man (u.a. Engelbert Werhahn, Hans-Dieter Schelauske und Hermann Schenk) auf eine ideale Form für die Gestaltung eines solchen Gottesdienstes in Hamburg. Dort fand bereits seit 1965 die St. Ansgar-Vesper statt. Sie wurde Impulsgeber und stand Pate für die Einrichtung einer im Ablauf gleich angelegten ökumenischen Vesper in Neuss. Als Namen wählte man den Schutzpatron der Kirchen, den Erzengel Michael, und beschloss, die Vesper auf einen Sonntagabend um den Michaelstag zu legen. Ebenso wie in Hamburg bemüht man sich, starke Persönlichkeiten als Prediger, die jährlich wechselnd den beteiligten Kirchen angehören, aus dem gesamten Bundesgebiet zu gewinnen. Im Jahre 1984, also vor 36 Jahren, fand die erste dieser Vespern in Neuss statt.

Die römisch-katholische, griechisch-orthodoxe sowie die evangelische Kirche kennen als besonderen Ausdruck gelebten Glaubens Ordens- und Brudergemeinschaften. Mit der Beteiligung der Orden – Johanniter, Malteser, Grabesritter und Familiären des Deutschen Ordens – hat die Michaelsvesper einen weit über das Neusser Stadtgebiet hinausgehenden Bekanntheitsgrad erreicht. Im Jahre 1999 wurde im Rahmen der Michaelsvesper die ACK – Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen im Raum Neuss – mit einer vertraglichen Vereinbarung festlich besiegelt.